Saisonsstart in Gold: Weltcup Miami USA

 

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Philipp Buhl überrascht

mit Weltcup-Sieg

in den USA

(Gesamtbericht)

  

 

 

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„Dieser Sieg ist ein weiterer Meilenstein in meiner Seglerkarriere.“ Mit diesen Worten bewertete Laser-Ass Philipp Buhl vom Segelclub Alpsee Immenstadt seinen jüngsten hochrangigen Spitzenerfolg in den USA. Der 25-Jährige gewann dort beim ersten ISAF Sailing Worldcup dieses Jahres in sehr spannendem Verlauf die Goldmedaille. In Anbetracht der Segelpause über den Winter sagte der zweifache deutsche Segler des Jahres: „ Damit habe ich keinesfalls gerechnet. Ich hatte mir für diese erste Saisonsregatta bewusst auch noch keine hohen Ziele gesetzt. Miami sollte für mich eigentlich eine Trainingsregatta sein.“

 

(Miami / USA, 26./31.01.2015 (Text: Friedl Buhl, Bilder: US Sailing))

Die Besonderheit dieses Weltcupsieges besteht für Buhl in einer faszinierenden Leistungskonstanz über nahezu alle der elf Wettfahrten an sechs Tagen. Dabei waren die Windverhältnisse sehr unterschiedlich und damit die Anforderungen an die Strategie, Taktik und Segeltechnik. Buhl hat damit neben seiner mentalen Stärke besonders auch sein außerordentliches Allround-Können bewiesen.

Schon bei den ersten zwei Qualifying-Wettfahrten bei Starkwind in der Biscayne Bay im Süden Floridas gab Buhl mit den Plätzen sieben und zwei seine gute Form zu erkennen. Auch am zweiten Tag gute Ergebnisse (Elfter und Vierter). Der Sonthofer qualifiziere sich damit als Fünfter für das 54 Boote starke Goldfleet. Zu diesem Zeitpunkt war der mehrfache Weltmeister und Olympiasieger, die Segler-Legende Robert Scheidt (Brasilien), noch in Führung.

Im Goldfleet, der besten Hälfte aus insgesamt 107 Konkurrenten aus 46 Nationen, verdoppelt sich die Leistungsdichte eklatant. Am ersten Tag der Finale-Serie erlebte der Segler vom Alpsee einen Mix sehr gegensätzlicher Gefühle. In der ersten Wettfahrt gewinnt er die Startkreuz und war im Ziel Zweiter. Den ersten Kreuzkurs nach dem Start zu gewinnen, löst bei Seglern stets besondere Gefühle aus. Buhl: „ Das ist wie ein Ritterschlag.“ Ohne Einrechnung des schlechtesten Ergebnisses (11. Platz) lag er danach insgesamt in Führung – ein Zeichen höchster Leistungskonstanz. Doch dann folgte mit einem 34. Platz (wurde allerdings neues Streichergebnis) ein schwerer Dämpfer. Dies war ein nicht ungewöhnlicher Ausrutscher, von dem die meisten seiner Konkurrenten schon zuvor nicht verschont blieben. Trotzdem rangierte Buhl nun mit der dritten Position der Gesamtwertung auf Medaillenkurs. Es ging ständig Schritte nach vorne.

Die letzten drei Finalserien-Wettfahrten beendet Buhl mit konstant guten Leistungen (15. und 3.) und sogar einem Wettfahrtsieg am vorletzten Tag. Damit schloss er bis auf den hauchdünnen Rückstand von nur einem Punkt auf den zwischenzeitlich führenden Nick Thompson (England) auf.

Nun musste am letzten Tag das das doppelt gewichtete Medalrace der besten Zehn entscheiden. Der Brite und der Allgäuer hatten einen so großen Vorsprung, dass ihnen Gold oder Silber bereits sicher war. Ein spannendes Finale-Matchrace unter den beiden Kontrahenten war somit vorprogrammiert. In der Tat war ihr Fight an Dramatik nicht zu überbieten. Die beiden Hauptdarsteller segelten den anderen acht hinterher. Sie konnten sich damit ungestört von den anderen acht Finalisten auf ihr Match konzentrieren. Dies war ganz offensichtlich Buhls eigenwilliger Taktikplan, über den er das Geschehen lenkte. Nach zahlreichen Wendeduellen und Positionswechseln über den zweifachen Up- and Downkurs besiegte schlussendlich Buhl den Engländer. Er konnte in der letzten Runde bei kräftigem Wind den Speed des Allgäuers auf der Kreuz und dem anschließenden Downwind nicht ganz halten.

Buhl gewinnt damit das erste Weltcup-Gold des Jahres. Auf den weiteren Podestplätzen standen Thompson (Silbermedaille) und der Australier Matthew Wearn (Bronzemedaille). „Ich bin unfassbar happy.“, kommentierte der freudenstrahlende Sieger, der in Miami nun seinen insgesamt dritten Sieg und sechsten Podiumsplatz bei Weltcup-Events feiern konnte.

 

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