IDM Laser 2010, Außenalster / Hamburg ---- Philipp Buhl ist Deutscher Meister!!

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4. Tag (Abschluss): Philipp Buhl holt Gold
3. Tag: Der Allgäuer ist nicht zu knacken.
2. Tag: Buhl bleibt permanent an der Spitze.
1. Tag: Philipp Buhl unangefochtener Tagessieger nach vier Wettfahrten.

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Nun ist es soweit. Die Int. Deutsche Meisterschaft der olympischen Laser-Klasse steht vor dem Beginn und freut sich alljährlich großer Beliebtheit. Ganz sicher werden in Hamburg Erinnerungen an den letztjährigen Austragungsort im Süden, den Großen Alpsee wieder wach. Was durften / mussten hier die Seglegerinnen und Segler nicht alles erleben:

Windstille, mittlere und kräftige Winde - soweit wie üblich.

Ziemlich ungewöhnlich aber: Kühle, dann Kälte und schließlich eine alpenländische Schneekulisse bis auf die Bootspersenninge - eine Einladung zu Schneemannbau und Schneeballschlachten, ...

Dass jetzt Segel auf dem Wasser auch für die Abgehärteten (alle!) noch zumutbar war, bewies der in der Kälte dampfende Alpsee. Er hatte nämlich noch Restwärme vom Sommer für die IDM aufgehoben.

Und was noch? Ein lieber Sieger aus dem Norden: Tobi Schadewaldt (Hamburg). Dann aber folgte "endlich" der Lokalmatador Philipp Buhl  und des weiteren der überglückliche Bronzemedaillen- und Medalrace-Gewinner Frithjof Schwerdt (Berlin).

Es war reizvoll und sehr höflich, dass Buhl ausgerechnet an seinem Heimatsee einem Kollegen den Vortritt „ließ“. Es hatte sich auch schon ganz anders abgespielt. Erinnern wir uns: Buhl wurde 2005 zum ersten mal Deutscher Jugendmeister  in Eckernförde, 2006 Deutscher Juniorenmeister in Travemünde und 2007 (als 17-Jähriger!)  Deutscher Meister am Chiemsee. Er holte 2008 Bronze auf der Elbe und 2009 Silber auf dem Immenstädter Alpsee – eine mehrjährige, schöne und lückenlose IDM-Erfolgsgeschichte. Der Oberallgäuer wird sicher diese Story auf seine Art fortsetzen wollen - was sonst.


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(Hamburg, 37.09./03.10.2010  (Text und Bilder: Friedl Buhl)

1. Tag (Donnerstag):

Ein bestens gelungener Start der IDM, nicht nur hinsichtlich Wetter- und Windbedingungen, sondern speziell auch für Philipp Buhl vom Segelclub Alpsee Immenstadt. Er trumpft sofort auf und gewinnt das erste Rennen unter 36 Konkurrenten.

Thumbnail imageIn der zweiten Wettfahrt belegt der Sonthofener den achten Rang und bleibt in Führung vor Simon Grotelüschen.

Im dritten Race demonstriert Buhl mit einem weiteren Sieg vor dem jungen bayerischen  Nachwuchssegler Sebastian Bühler (DTYC) eindrucksvoll seine gute Tagesform. Gratulation auch an Sebastian!

Schließlich schoss die Wettfahrtleitung unter Klaus Lahme vom veranstaltenden Segelclub (NRV) noch einen weiteren Wettbewerb an, den Buhl als Vierter beendete. Mit dieser einwandfreien Leistungskonstanz sicherte er sich den Tagessieg und blieb ohne Unterbrechung an der Spitze.

Als Buhls Hauptkontrahenten kristallisierten sich erwartungsgemäß seine Kaderkollegen  Grotelüschen (2.) und Malte Kamrath (3.) heraus. Der junge Bühler liegt auf dem sehr beachtlichen 6. Platz (zwischendurch sogar 3.) und führt die Gruppe der Nachwuchssegler klar an.

Für morgen sind erneut optimale Bedingungen zu erwarten. Die Außenalster in Hamburg kann sich aufgrund eines Hochs über der Ostsee von seiner besten Seite präsentieren.

 
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2. Tag (Freitag), Race 5 bis 9:
Es geht auf der Außenalster ab wie am Schnürchen. Heute gleich fünf Wettfahrten. Sie sind Revier- und Windrichtungs-bedingt relativ kurz und bestehen aus jeweils drei Runden up and down. Die Ufer kommen teils zum Greifen nahe. Segler wissen, was dies für den Wind bedeutet: Dreher und Böen ohne Ende, und dies unkalkulierbar – oder doch?
Manche Segler lieben es, wenn es sich richtig lohnt, parallel zur komplexen Präzisionsarbeit auch noch mit adleräugigem Scharfblick das Revier zu lesen, den Wind zu sehen, seine Gesetzmäßigkeiten auf ihn anzusetzen, ihn intuitiv zu vermuten oder ihn gar zu „riechen“.
Keiner hat hier alles im Griff und manchmal spielt natürlich auch das Glück mit. So berichtet Philipp Buhl zu einer gestrigen Wettfahrt, wie ihn ein „… überglücklicher 40°-Linksdreher an die erste Position gespült.“ hat und dass es „… jede Menge Positionswechsel … „ gegeben habe. Jedoch, eine ausreichend große Zahl von Wettfahrten – und das macht Wettfahrtleiter Lahme absolut richtig – gleichen Glück und wirkliches oder vermeintliches Pech irgendwie aus.
Mit seinem bisherigen Verlauf bei der IDM absolut zufrieden, Philipp Buhl.
Der ursprüngliche Alpsee-Segler vom SCAI, Philipp Buhl,  behauptet sich auch heute wieder verlässlich und hält die 36-Köpfige nationale Topkonkurrenz beeindruckend  im Schach. Mit zwei Wettfahrtsiegen, zwei vierten Plätzen und trotz eines kleinen Ausrutscher auf die Zehn (jetzt Streicher) sichert sich der Oberallgäuer erneut den Tagessieg.
Seit Beginn und über nunmehr neun Wettfahrten blieb er  im fortlaufenden Zwischenklassement unangefochten in Führung. Er baute diese sogar um vier Punkte aus.  Aber seine härtesten Konkurrenten und Kameraden aus dem Norden jagen nicht weit hinter seinen Fersen her: Simon Grotelüschen (2.), Malte Kamrath (3.) und Frithjof Schwerdt (4.). Nun verdient der fünftplatzierte junge Bayer noch ein Extrawort: Großartige Leistung! Mach weiter so Sebastian!  Lass dich von Deinem Vorbild anziehen.
Die IDM gewinnt an Spannung. Die guten seglerischen Bedingungen in Hamburg bleiben, auch wenn die Wolken ab jetzt die Sonne mehr verdecken werden.
  

 

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3. Tag (Samstag), Race 10 bis 12:

Die Laser-IDM erlebt etwas nicht Alljährliches. Trotz Anwesenheit der gesamten deutschen Laser-Elite, zeigt das fortlaufende Klassement an der Spitze nach jeder Wettfahrt dasselbe Bild:
Philipp Buhl unter Vollgas Richtung Podest.1. Philipp Buhl
Seine unmittelbaren Verfolger Simon Grotelüschen und Malte Kamrath sind mehr oder weniger nah dran, aber es scheint, als hätten sie es bei ihrem Kameraden aus dem Oberallgäu mit einer granitharten Nuss zu tun. Sie haben ihn zwar da und dort bei einzelnen Wettfahrten bezwingen können, aber nie in der Gesamtwertung. Grotelüschen liegt nun an zweiter und Kamrath an dritter Stelle. Es folgen Philipps Kaderkollege Frithjof Schwerdt (4.) und Nachwuchssegler Sebastian Bühler (5.)

Wie beim Schafkopfspiel knallt der Sonthofener wie an all den Vortagen gleich zum  Tagesbeginn mit einem Wettfahrtsieg eine  Trumpfkarte auf den Tisch. „Es war ein schöner Start-Ziel-Sieg in der ersten Wettfahrt“, erzählte er später zufrieden.

In der zweiten Wettfahrt gibt es für Buhl scheinbar ein Problem. Nach einem verpatzten Start rundet er erst als 29. auf die Vorwindstrecke. Es sieht aus, als wäre das jetzt die Chance seiner unablässigen Angreifer. Buhl jedoch enttäuschte sie. Er hat selbst auf den höchsten Wettkampfebenen immer wieder bewiesen, wie unbeirrt und präzise all seine Sensoren und Motorik nach einem Dämpfer  weiter werkeln und welch enormes Aufholpotential  dann in ihm verfügbar wird.  So auch heute: „Ich habe den Rückstand auf allen Kursen wieder zurückholen können - ich glaube, am meisten auf der Kreuz. Im Ziel war ich jedenfalls Sechster. Das war nicht schlecht.“
Dieses Rennen hat übrigen der 17-Jährige  Sebastian Bühler von der bayerischen Seglertruppe gewonnen, der hier in Hamburg bei seiner ersten Laser Senior IDM ein beeindruckendes Debüt abliefert.

In der dritten Wettfahrt ist Buhl wieder von Anfang an im Spitzenbereich präsent. Nach ordentlichem Start an der Luvtonne Dritter, kommt er zwischendurch auch mal bis an die zweite Position ran und quert die Ziellinie schließlich als Dritter. Kaderkollege Frithjof Schwerdt konnte sich über seinen ersten Wettfahrtsieg bei dieser IDM freuen.
Morgen (Sonntag) wird der spannende Wettkampf mit dem Medal-Race seinen Höhepunkt erfahren, danach der der neue Deutsche Laser-Champion gekrönt und die weiteren Podestplätze belegt werden.

Der Wind wird aller Voraussicht nach auch zum Abschluss mit mittlerer bis mäßiger Stärke und aufgrund seiner Drehfreudigkeit und Ungleichmäßigkeit die Segler auf sehr hohem Niveau fordern.

 
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4. Tag (Sonntag), Medal-Race:

Mit Nervenstärke im IDM-Medal-Race segelt Philipp Buhl in einem dramatischen Finale zum anvisierten Toperfolg. Er holt sich die Goldmedaille und verweist seine Widersacher Simon Grotelüschen und Malte Kamrath auf den silbernen bzw. bronzenen Podestplatz. Neben den Titelgewinnen in der Jugend- und Juniorenklasse  wird der Sonthofener nach 2007 nun zum zweiten Mal Deutscher Meister der olympischen Laser-Klasse.

Buhl berichtete: „Ich habe zu Beginn auf einen schnellen Pfad setzen wollen. Meine Rechnung ging zunächst nicht auf. Ich war erst als Vierter mit ca. 100 Rückstand zu meinem Hauptgegner Grotelüschen (er führte) an der Luvmarke.“ Zu diesem Zeitpunkt ist er auf Goldkurs und Buhl gesamt Zweiter. Er behält jedoch kühlen Kopf und segelt weiterhin nach seinem für ihn überzeugenden Grundkonzept. Nach der zweiten Kreuz ist Buhl bereits eine Position weiter vorne und vor allem nahe dran am Hauptgegner Grotelüschen. Dazwischen segelte Stefan Hofmann (NRV). Buhl muss entweder vor oder unmittelbar hinter Grotelüschen ins Ziel kommen.

Jetzt ist ein hartes Match zwischen den beiden Titel-Kämpfern programmiert. In einem höchst spannenden und beeindruckenden Wendeduell auf der Zielkreuz verriegelt Buhl die Lücke zu Grotelüschen. Hofmann kann dadurch ungestört segeln und schließlich dieses Race gewinnen – sozusagen in der Rolle des lachender Dritten. Danach passiert  Grotelüschen keinen halben Meter vor Buhl die Ziellinie. Das reichte dem Oberallgäuer zum Gesamtsieg. Später sagte er: “Ich bin sehr glücklich, wieder Deutscher Meister zu sein.“

Simon Grotelüschen mag trotz seiner Silbermedaille etwas enttäuscht sein. Dafür gibt es keinen echten Anlass. Denn er, auch Malte Kamrath,  setzten den Sieger als sehr starke Gegner über das gesamte Event unter permanenten Druck und machten es ihm absolut nicht einfach, auch wenn Buhl beeindruckenderweise das „Zepter“ über den gesamten IDM-Verlauf ununterbrochen „in Händen hielt“.

Kamrath gewinnt die Bronzemedaille und dürfte sich darüber sehr freuen. Sie ist ihm mehr als zu gönnen, und er verdient eine Medaille zurecht. Den unglücklichen Vierten erntete Frithjof Schwert.

Durch Hoffmanns Sieg im Medal-Race verlor Sebastian Bühler (6.) seinen  fünften Platz an ihn. Trotzdem war Bühlers Leistung glänzend und  die beste unter den Nachwuchsseglern.

 

Das war’s von der Int. Deutschen Meisterschaft in Hamburg / Außenalster.
Ein Bild zu diesem Tagesbericht und ein zusammenfassender Gesamtbericht folgen noch.
  
Euer Berichtverfasser
Friedl Buhl



 

Von der Int. Deutschen Meisterschaft Laser auf der Außenalster in Hamburg herzliche Grüße an alle meine Partner und Förderer, Fans und Gönner sowie meine Freunde und Bekannten und natürlich nicht zuletzt meinen Segelclub Alpsee Immenstadt (SCAI).

Ihr habt mir wieder in bewährter Manier fest die Daumen zum guten Gelingen gedrückt. Ich spürte es und freue mich über den Titel! Vielen Dank!

 

Ihr Segler
Philipp Buhl
 


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