Segelsaison 2011 im Umbruch

Die ungewöhnliche Vorbereitung eines ungewöhnlichen jungen Sportlers neigt sich zum Ende. Am Beginn steht nun eine ungewöhnliche Herausforderung auf den int. Segelrevieren, die bisher größte in seiner Karriere. Weltcup-Segler Philipp Buhl schaut dem entschlossen entgegen.          (Bild: Friedl Buhl)
Die ungewöhnliche Vorbereitung eines Sportlers  neigt sich zum Ende. Am Beginn steht
nun eine ungewöhnliche Herausforderung auf den  int. Segelrevieren, die bisher  größte
in  seiner  Karriere. Weltcup-Segler  Philipp Buhl  schaut dem entschlossen entgegen. (Bild: F. Buhl)

 

Philipp Buhl in der letzten Vorbereitungsphase für die Weltcup-Saison 2011

                                                   

(Sonthofen / Palma, 13.02.2011  (Text und Bilder: Friedl Buhl))

Die Segelsaison 2010 endete für Philipp Buhl mit der Int. WM-Testregatta in Perth / Australien Ende November. Eine wunderbar erfolgreiche und sehr hoffungsträchtige  Saison war damit besiegelt. Doch mit dem Saisonsende geht für einen Hochleistungssportler der Beginn der nächsten Jahresrunde Hand in Hand. So auch für das deutsche Laser-Aushängeschild vom Segelclub Alpsee Immenstadt.

Während allerdings andere Profisegler bereits wieder im Dezember und Januar die ersten beiden  Weltcup-Regatten in Australien und den USA bestreiten, klinkt sich Buhl gezielt aus dem Segeln und Welpcup-Geschehen aus und erholt sich von der Turbulenz und den Strapazen des Jahres zuerst einmal eine Weile zu Hause im Oberallgäu. „Ich brauche diesen Abstand unbedingt, damit zum Ende des Winters die Motivation und Angriffslust für das Bevorstehende wieder voll aufgefrischt  wird.“, stellt er für sich fest.

Für Buhl ist die Auszeit jedoch nicht mit Urlaub zu vergleichen. Denn er widmet sich derweil konzentriert seinem Studium, das er parallel zum Leitungssport absolviert. „Die konzentrierte geistige Arbeit ist sehr wichtig und bringt zudem eine wertvolle Abwechslung ins Spiel.“ bewertet der Sportsoldat. Und dann melden sich bei ihm bald auch Gefühle des Trainingsdrangs dazwischen. Er kennt das Sprichwort, „Ohne Fleiß kein Preis.“ Andererseits überzeugt ihn beim Training die Auffassung „Klasse statt Masse.“ An der für ihn besten Lösung hinsichtlich Trainingsinhalten, Intensität, Spaß, Wohlfühlen, …  tüftelten seit Jahren Athlet Philipp und sein privater Coach, Vater Friedl – bisher sehr erfolgreich, wie die überragenden Erfolge Bände sprechen.

Vater Buhl analysiert: „Man muss den Mut zu individuellen und auch ganz neuartigen  Maßnahmen und Methoden haben. Schließlich will man vor der Konkurrenz sein.  PhiliAllgäuer Bergwelt im Winter, .....pp kann hart arbeiten und kämpfen.  Aber ist andererseits ein recht sensitiver Athlet, der sein außergewöhnliches Talent und Top-Leistungsvermögen schwerlich entfalten könnte, wenn er zu sehr in ein Fremd- oder Gruppen-Konzept gezwängt würde oder wenn ihn das Vorgehen nicht überzeugt.“

Nun, im Spätwinter, ist es Zeit zum Herunterfahren und Booten seiner unterschiedlichen Betriebssytseme. Das heißt für Buhl auch, sein Winter-Trainingszentrum, seine geliebte Heimat, die reizvolle Allgäuer Winterlandschaft zu verlassen und auch seine Rennskier samt Equipment frühzeitig in die Ecke zu stellen.


Mutig, draufgängerisch und Kämpferisch - präzise - wie bei Wind und Wellen. Philipp Buhl, Weltcup-Segler.     (Bild  F. Buhl)Thumbnail imageNeben der Freude auf die neuen Herausforderungen auf dem Wasser geschieht dies durchaus mit leichter Wehmut. Zum Trost erlebte der Weltklasse-Segler und für den Skiclub Rettenberg (SCR) startende Skifahrer Buhl im Saisonsübergang das Gefühl eines sehr genugtuenden Abschlusses. Beim Riesenslalom um die  „Allgäuer Mannschafts-Meisterschaft“ gelang ihm mit der fünftbesten Zeit ein bombiger Lauf . „Dies ist eine erstaunliche wie excellente Leistung, denn Philipp trainiert im Vergleich zu seinen Konkurrenten nur einen bescheidenen  Bruchteil  zwischen den Stangen. Das lässt sich nur mit seiner frühen und nachhaltigen großen inneren Begeisterung für seinen Sport vollständig erklären“, resümiert sein Vater, der seinen Sohn seit Kindheit nicht nur beim Segeln begleitete, sondern konsequent auch auf den Skiern trainierte und bei den Rennen betreute.

Philipp Buhl, Nachwuchs-Asse und jüngst vom DOSB berufenes Mitglied in das  Nationalteams der olympischen Laser-Klasse der Männer, ist zwischenzeitlich  auf der Insel Mallorca angekommen. Dort absolviert er im Laser die ersten Trainingsblöcke in der Bucht vor Palma. Noch vor Ostern wird dort die traditionelle spanische Weltcup-Regatta „Princess Sofia Trophy“ für eine Woche auf der Bühne des ISAF Sailing Worldcup residieren.

Für Vollblut-Segler Buhl gilt es nun, seine Leistungsform  auf das Wasser zu übertragen und dort weiter gezielt und gekonnt nach oben zu entwickeln, um auch die Spitze abrufen zu können, wenn es bald um viel geht. Im Zuge der Olympiakampagne für die Spiele 2012 in London / Weymouth steht heuer für den Erfolgssegler aus Sonthofen die vorläufig wichtigste und herausfordernste Saison seiner Karriere an.

                    
 

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