Hilfe für das deutsche Youth America’s Cup-Team !!

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Wie in den Medien seit Tagen zu lesen ist, will das sechsköpfige deutsche Youth America’s Cup-Team mit Laser-Europameister Philipp Buhl als Skipper (2. v. links im Bild) und 49er-Weltcupsieger Erik Heil (links im Bild) als Steuermann dem Rückzugsignal ihres bisherigen Schirmherrn STG / NRV nicht folgen. Die Mannschaft will nun in eigener Organisation den Start realisieren. Dazu muss das Team in den nächsten Tagen (es eilt!!!) die Geldsumme von über 100.000 Euro von Sponsoren und sonstigen Unterstützern erhalten.

Es gibt eine hoffnungsvolle Entwicklung, aber es reicht noch nicht. Für Sponsoren winken interessante mediale Werbeeffekte.

 

Informationen und Hintergründe

(24.05.13, ( Text: Friedl Buhl, Bild: America’s Cup / Veranstalter))

Der tödliche Unfall des britischen Olympiaseglers Andrew Simpson beim Training zum America’s Cup hinterließ Schatten auf der traditionsreichsten und ältesten Regatta der Welt. Daraufhin hatten STG und NRV, Initiatoren und Träger des deutschen Youth America’s Cup-Team mit Philipp Buhl als Skipper, innerhalb von ein bis zwei Tagen den Rückzug der Teilnahme entschieden. Als Begründung gab das Sailing Team Germany (STG) an: „ Wenn es bei den weltbesten Seglern zu einer derartigen Tragödie kommt, möchten wir das Risiko frühzeitig ausschließen …)

Die deutsche Mannschaft (Skipper Buhl, Steuermann Erik Heil und die weiteren Crew-Mitglieder) erfuhren die Entscheidung ihres Schirmherrn aus den Medien. Es fand keinerlei vorherige Diskussion mit den Athleten statt, um die Gefahren und Risiken genauer und umfassender einschätzen zu können. Immerhin hatte die deutsche Mannschaft Seglererfahrung mit den schnellen Katamaranen; sie hatte damit Trainings absolviert und die Qualifikationsregatta vor San Francisco gewonnen.

Die Segler des bis dato noch existierenden STG/NRV-Teams bedauerten die Entscheidung sehr und waren auch darüber enttäuscht, weil sie die Gefahren deutlich anders einschätzen. Ein ganz entscheidender Punkt dürfe nicht übersehen werden, so Buhl: „Der Unfall geschah mit einem der neuartig konstruierten AC72-Katamarane, die beim offiziellen America’s Cup gesegelt werden. Der AC72 hat etwa die doppelten Dimensionen (Rumpfgestellabmessungen, Flügelhöhe, Gewicht usw.) wie der kleine Bruder und Vorgänger AC45. Mit diesem wird der Youth America’s Cup ausgetragen. Und außerdem kann der AC72 im Gegensatz zum AC45 foilen. Bei diesem Vorgang kann sich auf den Vorwindkursen die Geschwindigkeit nahezu sprungartig erhöhen. Diesen Highspeed kann unser AC45 höchstenfalls zu Zweidrittel erreichen.“

Wenn ab höherer Geschwindigkeit das Foilen einsetzt, übernehmen zwei Mini-Tragflügel am Schwert und Ruderblatt den kompletten Auftrieb des 6 to-Kats, so dass dieser sich mit beiden Rümpfen aus dem Wasser hebt und über der Wasseroberfläche zu schweben scheint. Aufgrund dieser krassen Unterschiede könne man, so die einhellige Auffassung von Experten, das Gefahrenpotential der beiden Wettkampf-Katamarane nicht vergleichen.

Neben der unbestreitbaren Tatsache, dass auf jedem anderen Boot und Schiff und ebenso bei allen anderen Sportarten und auch sonst im Leben Unfälle mit Verletzungen und im schlimmsten Fall Todesfolge geschehen können, weist Buhl noch auf Folgendes hin: „Der tragische Tod von Simpson geht auf das Konto technischen Versagens. Technik kann schnell verbessert werden. Unser AC45 ist über Jahre erprobt und offensichtlich technisch sehr viel ausgereifter.“ Tatsächlich ist der Unglücks-AC72 beim Abdrehen um die Luvmarke am vorderen Beam auseinandergebrochen und unkontrollierbar gekentert. Es war somit nicht das zunächst vermutete Unvermögen oder ein Fehler der Segler die Ursache. Zum Zeit der STG/NRV-Entscheidung war beispielsweise dieser wichtige Fakt noch ungeklärt und es wurde ursprünglich vermutet, dass Segler solche Großkatamarane einfach nicht mehr beherrschen könnten.

Das deutsche Jugendteam will aufgrund ihrer Sichtweise nicht aufgeben und hofft, diese für den gesamten deutschen Segelsport bedeutsame und einmalige Geschichte zu Ende und möglicherweise zum vollständigen Erfolg zu führen. Buhl dazu: „Ich und meine Mannschaft sind STG und NRV für die YAC-Initiative und die bisherige Unterstützung einerseits dankbar. Die Idee verdient Lob. Jetzt wollen wir unsere Chance aber auch bis zum Ende nutzen und möchten uns mit einem Rückzug nicht zufrieden geben.“ Keine sonstige Nation zieht anlässlich des Unglücksfalls ihr Jugendteam zurück. Es gibt jedoch ein AC72-Team, die unabdingbar nachvollziehbare technische Konsequenzen und Verbesserungen fordert. „Das ist genau ein richtiger Weg: Mitmachen, mitwirken und verbessern, anstatt sich einfach aus dem Staub machen.“, beurteilt Buhl die Situation.

Das motivierte Team, das sich durchaus im September gute Chancen ausrechnen kann, ist fest entschlossen, den weiteren Weg eigenständig zu gehen. Der Sonthofener erklärt weiter: „Der Youth America’s Cup ist für uns eine einmalige Chance. Wir wollen daher in eigener Regie die Teilnahme zu realisieren versuchen. Dazu benötigen wir allerdings kurzfristig Sponsoren oder private Unterstützer, die mit summa summarum rund 120.000 Euro unser Traumprojekt stützen. Wir hoffen!“

Wenn neben der bereits zugesagten Starterlaubnis seitens des Yeranstalters auch der finanzielle Part stimmt, wird das deutsche Team unter neuem Namen ins Rennen gehen: 

                           " All in Racing "

Der Neme soll symbolisieren: "Wir tun und geben alles dafür."

 

 

Kontakte für Unterstützer:

-     Bei kleineren bis mäßigen Unterstützungsbeiträge (jeder Beitrag ist natürlich erwünscht):

 Offiziell eingerichtetes Spendenkonto bei SEGELREPORTER.COM
 

-     Bei größeren bis großen Sponsoren-Beiträgen bestehen vermutlich zu klärende Fragen:

    Nutzen Sie in diesem Fall das Kontaktformular dieser Webseite. Sie kontaktieren damit Philipp Buhl.

 

    Ich würde mich mit meiner Mannschaft riesig freuen,
    wenn wir mit eurer finanziellen Unterstützung doch noch starten und unser Traumprojekt vollenden könnten.
 
    Eure Segler

    Philipp Buhl und seine Mannschaft

 

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